Formel 1: Vettel gewinnt in Japan
Sebastian Vettel hat den Großen Preis von Japan gewonnen und damit die Titelentscheidung in der Formel 1 vertagt. Der Red-Bull-Pilot verteidigte in Suzuka souverän seine Pole Position und fuhr ungefährdet vor Jarno Trulli (Toyota) seinen dritten Saisonsieg ein. WM-Spitzenreiter Jenson Button kam nicht über Platz acht hinaus. [mehr]
EU-Reformvertrag: Jetzt sind Tschechien und Polen am Zug
"Das ist ein großer Tag für Europa", verkündete EU-Kommissionspräsident Barroso nach dem Ja der Iren für den Lissabon-Vertrag. Doch nun schaut die EU nach Warschau und Prag. Tschechiens Präsident Klaus kündigte bereits an, er werde den Vertrag vorerst nicht unterschreiben. [mehr]
Der Unternehmer und Verleger Reinhard Mohn ist tot. Er starb am Samstag im Alter von 88 Jahren. Mohn war von 1947 bis 1981 Chef des Bertelsmann-Konzerns. Unter seiner Führung entwickelte sich das Unternehmen zu einem der größten Medienkonzerne der Welt. [mehr]
Japans Ex-Finanzminister Nakagawa tot aufgefunden
Der ehemalige japanische Finanzminister Nakagawa ist tot aufgefunden worden. Nakagawa war erst in diesem Jahr von seinem Amt zurückgetreten, nachdem er bei einer G7-Konferenz den Eindruck erweckt hatte, betrunken gewesen zu sein. Danach sei er physisch und psychisch erschöpft gewesen, so Parteifreunde. [mehr]
Auch Österreichs Sozialdemokraten in der Krise
Auch in Österreich stehen die Sozialdemokraten unter Druck; genau wie in Deutschland mussten sie herbe Wahlniederlagen hinnehmen. Allerdings gibt es einen großen Unterschied: In Deutschland setzt die Linkspartei der SPD zu - der SPÖ bläst der Wind hingegen von Rechts ins Gesicht. [mehr]
Im Atomstreit mit dem Iran ist der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde, ElBaradei, nach Teheran gereist. Dort will er heute mit dem Leiter des Atomprogramms, Salehi, sprechen. Noch vor dem Treffen wurde ein vertraulicher IAEO-Bericht über möglichen militärischen Optionen des Atomprogramms öffentlich. [mehr]
Griechen wählen vorzeitig ein neues Parlament
Knapp zehn Millionen Griechen sind heute zur vorzeitigen Neuwahl ihres Parlaments aufgerufen. Umfragen sehen die Opposition klar vorn. Auf den Wahlsieger warten mit einer schlechten Wirtschaftslage, hohen Schulden und verbreiteter Korruption zahlreiche Probleme. [mehr]
Im indonesischen Erdbebengebiet auf Sumatra ist die internationale Hilfe in vollem Umfang angelaufen. Auch ein deutsches Team mit Bergungsexperten, Notärzten und Spürhunden begann mit der Suche nach Verschütteten. Rund 4000 Menschen werden noch unter Trümmern vermutet. [mehr]
Für Pressefreiheit, gegen Berlusconi: Großdemo in Rom
Berlusconi hatte die Demonstration vorab zur "Farce" erklärt: Doch Hunderttausende protestierten nun in Rom gegen die "Einschüchterungsversuche" des italienischen Regierungschefs. Der hat zwei Zeitungen verklagt, die über seine angebliche Sex-Affäre berichteten. [mehr]
Auf Sizilien ist die Zahl der Opfer nach den verheerenden Schlammlawinen in den Vororten der Hafenstadt Messina auf mindestens 21 gestiegen. 34 Menschen werden noch vermisst. Die Einsatzkräfte suchen mit Schaufeln und bloßen Händen nach Überlebenden. Heftiger Regen erschwert die Rettungsarbeiten. [mehr]
Linkspartei streitet über Afghanistan-Politik
Der thüringische Spitzenkandidat der Linkspartei, Ramelow, hat einen Schwenk in der Afghanistan-Politik angedeutet. Es gehe nicht zwingend um einen sofortigen Abzug der Bundeswehr, sagte er der "WamS". Fraktionschef Lafontaine dementierte dagegen jede Aufweichung der Abzugsforderung. [mehr]
Der 1. FC Köln hat sich in der Bundesliga einen Punkt gegen Bayern München erkämpft. Leverkusen schoss sich mit einem 4:0 gegen Nürnberg an die Spitze, Mainz besiegte Hoffenheim mit 2:1. Hannover schlug Freiburg 5:2 und Dortmund Mönchengladbach 1:0. In Bochum gab's ein Remis gegen Wolfsburg. [mehr]
EU-Reformvertrag: Erleichterung in Brüssel - für den Moment
Nicht nur Kommissionschef Barroso ist nach der Zustimmung der Iren zum EU-Reformvertrag ein Stein vom Herzen gefallen. Kanzlerin Merkel ist "sehr glücklich", EU-Parlamentspräsident Buzek sieht die Iren wieder "im Herzen Europas". Eine große Hürde ist genommen - doch mindestens eine gibt es noch. [mehr]
Im Fall der schwer misshandelten Kassandra aus dem nordrhein-westfälischen Velbert hat die Polizei einen 14-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Er sei verhaltensauffällig, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Die neunjährige Kassandra war schwer verletzt in einem Gully-Schacht entdeckt worden. [mehr]
Iren stimmen EU-Reformvertrag zu
Beim zweiten Mal hat es geklappt: Die Iren haben den EU-Reformvertrag angenommen. 67,1 Prozent der Wähler stimmten dafür, 32,9 Prozent dagegen. Ministerpräsident Cowen sprach von einer "Willenserklärung für Europa". Die EU-Ratspräsidentschaft will nun schnell die weitere Ratifizierung vorantreiben. [mehr]
Nun ist es endlich vorbei. Die Iren einfach noch mal über den Lissabon-Vertrag abstimmen zu lassen - das war ein unwürdiges und undemokratisches Schauspiel, dass der Vertrag nicht verdient hat. Denn er könnte helfen, das eigentliche Problem zu entschärfen: die Distanz zwischen Brüssel und den Bürgern, hofft Karin Brand. [mehr]
Helfer aus Nordrhein-Westfalen im Erdbebengebiet
Eine deutsche Such-und Rettungsmannschaft ist im Erdbebengebiet auf Sumatra eingetroffen. Das 24-köpfige Team aus Duisburg in Nordrhein-Westfalen soll mit Hilfe von Suchhunden und moderner Bergetechnik Verschüttete aus den eingestürzten Gebäuden retten. Zudem bringen die Helfer Medikamente in die Region. [mehr]
Immer mehr Tote werden geborgen - für die Verschütteten sinkt die Hoffnung: Drei Tage nach den verheerenden Beben vor Indonesiens Insel Sumatra läuft den Rettern die Zeit davon. Die UNO schätzt, dass noch bis zu 4000 Menschen unter den Trümmern eingeschlossen sind. Auch deutsche Helfer sind im Einsatz. [mehr]
"Lindenstraßen"-Dauerausstellung in Speyer eröffnet
Iffi Zenkers Schwangerschaftstest, Hans Beimers alte Brille: Im Technik Museum in Speyer ist eine Dauerausstellung über die ARD-Fernsehserie "Lindenstraße" eröffnet worden. Zur Eröffnung der Ausstellung in einem nachgestellten Straßenzug kamen auch Darsteller und Regisseur Hans W. Geißendörfer. [mehr]
Mit einer Kundgebung im Elsass haben mehr als 3000 Atomkraftgegner gegen den Weiterbetrieb des französischen Kernkraftwerks Fessenheim am Rhein protestiert. "Fessenheim gehört abgewrackt" und "Atomausstieg ist möglich" forderten die Demonstranten aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz auf Plakaten. [mehr]